Pistorius schließt Kandidatur für SPD-Vorsitz aus

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) schließt eine Kandidatur für den Parteivorsitz aus und begründet dies mit seinen umfassenden Aufgaben als Minister.

Die Herausforderungen in der Verteidigungs- und Sicherheitspolitik mit vielen internationalen Reisen und Besuchen bei der Truppe seien enorm, sagte Pistorius den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Das vertrage sich in der aktuellen Lage nicht mit der Übernahme eines Parteivorsitzes – das würde auch der SPD nicht gerecht werden. Er wolle sich voll auf das Amt des Verteidigungsministers konzentrieren: „Das ist eine sehr große Verantwortung für die Truppe und für sehr viel Geld, es bedeutet Mitarbeit in internationalen Allianzen, häufige Abwesenheit in Berlin.“

Zur Frage einer möglichen SPD-Kanzlerkandidatur bei der nächsten Bundestagswahl vermied Pistorius dagegen eine Festlegung: „Wir haben noch nicht mal die Hälfte der Legislaturperiode hinter uns. Und da sollen wir uns ernsthaft Gedanken machen darüber, wer für wen 2029 als Kanzlerkandidat ist?“, sagte Pistorius. „Ich tue das nicht. Die Parteien in der Regierung haben jetzt die große Aufgabe, den Laden zusammenzuhalten und Vertrauen zu schaffen. Personaldiskussionen tragen dazu am allerwenigsten bei.“

dts Nachrichtenagentur

Foto: Boris Pistorius (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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  • Ach so DER verreist gerne auf Kosten des Steuerzahlers und bestellt Killerdrohnen bei Rheinmetall. Will Deutschland kriegstauglich machen und die Wehrpflicht im Losverfahren attraktiver machen, gegen den Willen der Bevölkerung (DEMOS) ist ein Argument da hat man sehr viel zu tun!

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