

Im November finden die sogenannten Midterm-Wahlen in den USA statt und für den amerikanischen Präsidenten Donald Trump und seine republikanische Partei steht viel auf dem Spiel. Sollten die Republikaner ihre Mehrheit im US-Parlament, dem Kongress, verlieren, wird es für den Präsidenten schwierig, Änderungen durchzusetzen.
Im Laufe der letzten Wochen ist Trump allerdings zum unbeliebtesten Präsidenten jemals unter den amerikanischen Wählern geworden und ein Wahlverlust zugunsten der Demokraten erscheint unausweichlich. Schuld daran tragen die Lebenshaltungskosten, die in den Vereinigten Staaten das Unbezahlbare erreicht haben. Amerikanische Verbraucher müssen zunehmend den Inhalt in ihrem Warenkorb einschränken und an den Tankstellen hat besonders Diesel ein Preisniveau erreicht, das sich keiner mehr leisten kann. Die unglaublichen Dieselpreise machen auch besonders zwei wichtigen Wählergruppen zu schaffen: den Bauern und den Truckern. Um bei den Wahlen überhaupt eine Chance zu haben, muss Trump Wege finden, die Dieselpreise herabzusetzen. Dazu braucht er allerdings ausgerechnet die Hilfe der EU.
Europäische Notreserven ärgern Trump
Während Trump zuerst versuchte, die Europäer durch Drohungen von einem Export-Stopp von Diesel einzuschüchtern, muss er jetzt einen Schritt weitergehen. Kürzlich hat er die Europäische Union in Brüssel dazu aufgefordert, die Dieselreserven des Blocks auf die Märkte zu entladen. Durch einen plötzlichen Zustrom des Kraftstoffs würden zumindest kurzfristig die Dieselpreise weltweit nach unten gedrückt, gerade noch rechtzeitig vor den amerikanischen Wahlen. Trumps Energieminister Chris Wright wies dabei auf eine Absprache hin, in der sich sowohl die USA als auch Japan und die Mitgliedstaaten der EU dazu verpflichtet hätten, zu einem gemeinsamen Pool von Diesel beizutragen. Während Japan und die USA der Verpflichtung nachgekommen waren, haben sich mehrere EU‑Länder laut den Amerikanern bisher geweigert, Diesel aus den Notfallbeständen herausfließen zu lassen. Besonderen Anstoß nehmen die Amerikaner an Deutschland und Frankreich, wo anscheinend gar kein Diesel aus den Reserven auf die Märkte kam.
Exportverbot wird nach hinten losgehen
Jetzt hat das Weiße Haus angeordnet, einen Exportstopp von Diesel nach Europa „zu überprüfen“. Dabei erhofft man sich nicht nur, politisches Kapital zu schlagen. Trump glaubt gleichzeitig, dass die Preise für den Kraftstoff in den USA niedriger werden, wenn mehr Diesel im Inland vorhanden ist. Für Experten ist der Vorschlag des Präsidenten ein weiteres Anzeichen dafür, wie wenig Trump die Märkte versteht. Wenn die in den USA ansässigen Öl-Giganten den hergestellten Diesel nicht mehr ins Ausland verkaufen können, würden sie ganz einfach die Gewinnung drosseln und damit die Preise noch weiter in die Höhe treiben. Gleichzeitig würde eine globale Reduktion der Dieselherstellung die Preise überall, auch in den USA, extrem verteuern, weil sie nicht von nationalen, sondern von internationalen Marktwerten abhängig sind. Die einzige Lösung für Trump wäre, endlich den Krieg gegen den Iran zu beenden, um die Märkte wieder zu beruhigen – und darüber sind sich erstaunlicherweise auch seine Wähler im Klaren.
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Warum sollte man dem in den A.... kriechen, der einem vorher die Zähne ausgeschlagen hat.
Jetzt sitzt er in der Suppe, die er sich in seiner Selbsherrlichkeit selbst eingebrockt hat!Er kratzt und beißt in der ganzen Welt um sich, bedroht, beleidigt und „bestraft“ in seiner willkürlichen Boshaftigkeit, zettelt Kriege an, und lässt Betroffene im Stich! Und nun sollen wir ihm zu seiner „Wiederwahl !“ verhelfen????
Und so einer „verlangt“ den Friedensnobelpreis????
Ein unmenschlicheres Wesen ist mir in meinem Leben noch nicht begegnet!!!!!