

Das ohnehin angespannte Verhältnis zwischen der Bundesrepublik und Russland hat ein neues Tief erreicht, nachdem Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) gestern Moskau und Putin der Sabotage angeklagt hatte. Laut Angaben des Innenministers sei das versuchte Attentat auf ein ukrainisches Flugzeug auf dem Leipziger Flugplatz am 4. August zweifelsohne den Russen zuzuschreiben. Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Klage aufs Stärkste zurückgewiesen und von der Bundesregierung Beweise verlangt. Heute haben die Ermittler bekannt gegeben, dass nun zwei Tatverdächtige gesucht werden, die den gescheiterten Anschlag geplant und ausgeführt haben. Nicht überraschend haben die beiden Verdächtigen starke Verbindungen zu Russland und dem russischen Geheimdienst.
Bereits aktenkundig
Laut Berichten in der Süddeutschen Zeitung, der Zeit, dem NDR und dem WDR soll es sich bei den beiden vermeintlichen Attentätern um einen gebürtigen Russen mit lettischem Pass und einen belarussischen Staatsangehörigen mit russischem Pass handeln. Laut den Ermittlern ist der belarussische Tatverdächtige in mehreren europäischen Ländern bereits aktenkundig. Trotzdem konnte er mithilfe eines italienischen Touristenvisums, das von einem Konsulat in Minsk ausgestellt wurde, in die Bundesrepublik einreisen. Entdeckt wurde seine Beteiligung an der Tat aufgrund von DNA-Spuren, die im Umfeld der Drohnen und auf den Fluggeräten selbst ausfindig gemacht wurden. Der lettische Staatsangehörige sei Ende Juli über den Berliner Flughafen BER in die Bundesrepublik eingereist und habe sich von dort aus umgehend mithilfe eines Mietwagens nach Leipzig begeben. Er sei allerdings bereits vor dem missglückten Anschlag wieder aus Deutschland abgereist.
Russland streitet alles ab
Aus dem Kreml kommen inzwischen neue Drohungen, nachdem die Bundesregierung scharfe Maßnahmen, darunter womöglich auch erhöhte Waffenlieferungen an die Ukraine und Embargos gegen Russland, einleiten wird. Laut dem Vizechef des russischen nationalen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, hat die Bundesregierung den Anschlag in Leipzig nur erfunden, um „Russlandhass“ zu verbreiten. Gleichzeitig droht er mit weiteren Anschlägen auf Waffenfabriken in Deutschland und schließt auch nicht direkte Angriffe auf die Stadt Berlin aus. Als erste Reaktion hat die Bundesregierung jetzt das letzte russische Konsulat in Deutschland in der ehemaligen Hauptstadt Bonn vor die Tür gesetzt. Auch das russische Haus in Berlin, gegen das bereits schwere Spionagebeschuldigungen aus unter anderem Frankreich vorliegen, soll geschlossen werden.
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Was für ein Schwachsinn geht bloß in diesem Land ab? Ich mutmaße mal, dass die beiden Tatverdächtigen wiedermal ukrainischer Herkunft sind, oder die Verbindung nach Russland lediglich durch das schauen von Instagram reels auf Russisch sind. Können unsere werten Politiker nicht bitte mal die Masse im Schädel zweckdienlich einsetzen?
Schon rein logisch betrachtet wäre der Anschlag strategisch unsinnig. Northstream war genau das gleiche, wo behauptet wurde dass es die Russen waren und Überraschung es stellte sich raus, dass es die Ukraine selbst war. Es sollte vielleicht wirklich mal darüber nachgedacht werden politische Ämter auf Kompetenz zu verteilen in der Zukunft dann hätten wir auch solche Probleme nicht.
Klar, Russland streitet alles ab!
Emil und Schneider franz, unsere zuverlässigen Putingetreuen sicher auch ;-)
Wie lächerlich und verlogen...
"Können unsere werten Politiker nicht bitte mal die Masse im Schädel zweckdienlich einsetzen?".
Anonym, diese sind nicht Deine Politiker. Deine Politiker haben nur ein Vakuum im Schädel.
Anonym
Also Hari oder Emil oder ICH oder wie auch immer:
ENTWEDER WIE BLÖDE ODER WIE VERNAGELT KANN MAN SEIN???
Klar, Putin würde sowas niemals anordnen, also kann es ja wohl nur Selenskyj gewesen sein... ;-)
Und zum Anschlag auf Nordstream:
Richtig, es waren Ukrainer. DIe Frage ist nur, WER HAT SIE BEZAHLT?
Es gibt bekanntlich auch prorussische Ukrainer, so wie es proukrainische Russen gibt. Also wieder einmal nur dummes Gelaber!