

Dieses Jahr sah einen neuen Rekord im Einsatz von Bergrettungsmannschaften in den Alpen. Mehr als 10 000 Menschen mussten in diesem Jahr von deutschen, österreichischen und schweizerischen Bergrettern aus gefährlichen Situationen in den Alpen herausgeholt werden. Dabei waren die Rettungsaktionen mit enormen Risiken für die Retter verbunden.
Gerade ist es wieder zu einer unvorstellbaren Rettungsaktion gekommen, bei der sich die Retter in der Not in große Gefahren begeben mussten. Eine 14-stündige Suche bei eiskaltem Wetter musste in Gang gesetzt werden, nachdem eine Gruppe von Bergsteigern nicht nur eine Reihe von äußerst idiotischen Entschlüssen getroffen hatte, sondern dabei auch einen der eigenen Gruppe auf 2600 Metern Höhe hilflos zurückgelassen hatte.
Einsame Nacht unter dem Gipfel
Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Wochenende auf dem Hochkönig in den österreichischen Ostalpen. Trotz schlechten Wetters und Warnungen der örtlichen Bevölkerung entschlossen sich drei Bergsteiger aus Deutschland dazu, den 2941 hohen Gipfel zu bezwingen. Etwa 300 Meter vor dem Ziel geriet einer in der Gruppe in Schwierigkeiten und konnte nicht mehr weiterklettern. Seine beiden Kameraden entschlossen sich kurzerhand dazu, ihn an Ort und Stelle zurückzulassen und den Gipfel ohne ihn zu besteigen. Die beiden Gefährten des zurückgelassenen Bergsteigers setzten danach ihre Klettertour fort und erreichten die Sicherheit einer Berghütte. Der einsame Kamerad in der Nähe des Gipfels setzte den Notruf ab.
Polizei ermittelt
Der Notruf, der gegen 19 Uhr nach Beginn der Dunkelheit abgesetzt wurde, stellte die österreichischen Bergretter in eine unvorstellbar schwierige Situation. Schlechte Wetterverhältnisse mit enormen Mengen von Schnee und eisiger Kälte brachten den Bergsteiger in Not in Lebensgefahr, führten aber auch dazu, dass der für die Rettung notwendige Helikopter nicht aufsteigen konnte. Die Rettung musste deshalb zu Fuß über vereiste Berghänge durchgeführt werden. Die Retter erreichten den zurückgelassenen 20‑Jährigen gegen Mitternacht und mussten ihn auf einer Trage vom Berg herunterschleppen. „Der Steig war nicht mehr sichtbar, es herrschte Absturzgefahr, die Wegfindung war sehr schwierig. Außerdem gingen auch Schneerutschen im steilen Gelände ab. Es war für alle lebensgefährlich“, sagte der Einsatzleiter für die Rettungsaktion, und betonte gleichzeitig, dass der junge Bergsteiger die Nacht ohne Rettung nicht überlebt hätte. Seine beiden Kameraden warteten bis zum nächsten Morgen, um wieder zurück ins Tal zu steigen. Die Alpinpolizei ermittelt nun gegen die Gruppe.
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Solche Idioten die Warnungen und Vorhersagen ignorieren und sich und Andere in Lebensgefahr bringen dürften nie wieder Berge besteigen! Es wird jeden Tag gewarnt (z.B.KI) und trotz dem wird ohne Verluste weiter gemacht.