Reaktion auf Putins „Wunderwaffe“ völlig unerwartet

Vor nicht allzu langer Zeit hätte das niemand für möglich gehalten: Eine Aktion, die nichts als Angst und Respekt hervorrufen sollte, ist für den russischen Präsidenten Wladimir Putin unerwartet nach hinten losgegangen. Und erstaunlicherweise kommt ein Großteil des Spottes aus seinem eigenen Land.

Russland gilt als eine der militärischen Supermächte der Welt. Doch der Krieg in der Ukraine ist nun schon im vierten Jahr, und Wladimir Putins Sieg dort scheint weniger sicher denn je. Vielleicht sollte die Welt also an die Macht des russischen Arsenals erinnert werden: Denn bei dem jüngsten Bombardement der Ukraine kam „Oreshnik“, Russlands gefürchtete Hyperschallrakete, zum Einsatz.

Wunderwaffe „Oreshnik“ in der Ukraine im Einsatz
Mit einer Geschwindigkeit von über 12.000 km/h (Mach 10) und einer Ladung aus mehreren Sprengköpfen, von denen jeder ein anderes Ziel angreifen kann, ist Oreshnik eine beeindruckende, tödliche Waffe, gegen die man sich aufgrund ihrer hohen Flugbahn und immensen Geschwindigkeit kaum verteidigen kann. Die Mittelstreckenrakete wird seit langem als eine von Putins Wunderwaffen gepriesen, und ihr Einsatz in der Ukraine ist ein unmissverständliches Statement.

Das Ergebnis scheint jedoch nicht ganz dem zu entsprechen, was beabsichtigt war. Als Oreshnik während des furchtbaren Bombardements einschlug, das Moskau in der Nacht zum Sonntag auf Kiew abfeuerte, verteilten sich die Sprengsätze und zerstörten drei Garagen in Bila Zerkwa, etwa 80 km südlich der ukrainischen Hauptstadt. Die Medien spekulieren seitdem, dass das Ziel der Rakete möglicherweise ein Industriegebiet oder ein Flughafen gewesen sein könnte. Und wie der ukrainische Verteidigungsminister Mykhailo Fedorow auf X schreibt, war die Oreshnik für einen solchen Bodenangriff überhaupt nicht geeignet. Ist der Einsatz der Rakete völlig schiefgelaufen?

Russische Influencer verspotten Angriff
Die Reaktion einiger russischer Influencer war geradezu spöttisch: Wie n-tv zitiert, hieß es auf dem Kanal des inhaftierten Nationalisten Igor Girkin: „Wieder nur leere Blindgänger, die außer einem ‚na ja, coolen Spezialeffekt‘ im Grunde nichts bringen.“ Auf seinem Telegram-Kanal schrieb der Blogger Romanov: „Nicht einmal Explosionen gab es. Einfach nur extrem teures Metall sinnlos in den Boden geschossen.“ Andere merkten an, dass Oreshnik, die nun bereits zum dritten Mal in der Ukraine eingesetzt wurde, ihren „WOW-Effekt“ verloren habe. Insgesamt scheint dieser jüngste Oreshnik-Angriff eher als Blamage denn als Machtdemonstration wahrgenommen zu werden.

Einsatz von Oreshnik wohl Einschüchterungstaktik
Mykhailo Fedorow hingegen ist nicht bereit, die Sache so auf die leichte Schulter zu nehmen. Obwohl der Oreshnik-Angriff keinen beeindruckenden Schaden angerichtet hat, hat er doch eine klare Botschaft vermittelt: Schließlich wurde Oreshnik für den Transport von Atomsprengköpfen konzipiert, und diese würden, wie Fedorow betont, in der Luft über dem Boden gezündet werden. Und vielleicht hat die Rakete dieses Mal ihr genaues Ziel verfehlt; mit einer nuklearen Ladung wären die Auswirkungen jedoch in jedem Fall verheerend gewesen.

Foto: Kremlin.ru, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Kommentare anzeigen

  • Blamiert hat sich nicht Präsident PUTIN sondern genau diese Medie die daß verbreitet hat.
    Diese ORESCHNIK wieder ohne GEFECHTSKÖPFE, die ZERSTÖRUNG KAM NUR DURCH DASS GEWICHT UND DER HOHEN GESCHWINDIGKEIT DER RAKETE.
    ES WIRD ZEIT DIESE RAKETE FÜR DIE ZUKUNFT MIT GEFECHTSKÖPFEN AUSZUSTATTEN UM DIESEN SCHREIBERLINGE DASS ECHTE AUSMAß DER ZERSTÖRUNG ZU ZEIGEN.

  • Schneider franz
    Genau, und am besten setzen wir SIE auf die Oreshnik beim Abschuss obendrauf!
    Praktisch als psychotischen Mehrfachsprengkopf, über den ihre Idiotie auf ein größeres Gebiet verteilt wird...;-)

  • Blamiert hat sich aber auch "Schneider franz" mit seiner Rechtschreibung:
    daß bzw. dass statt das (das zu unterscheiden, scheint wahnsinnig schwer zu sein?),
    div. falsche oder fehlende Zeichensetzung, unvollständige Sätze, seltsamer Satzbau.
    Wer die dt. Sprache so wenig beherrscht, sollte besser schweigen.

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