Bedrohliche Lage durch russische Kriegsschiffe vor Fehmarn

Die Ostsee ist schon seit geraumer Zeit zu einem der wichtigsten strategischen Spannungsfelder für sowohl Russland als auch Deutschland und seine NATO-Verbündeten geworden. Nicht nur wird die malerische deutsche Küste regelmäßig von den heruntergekommenen und ständig vom Schiffsbruch bedrohten Öltankern der russischen Schattenflotte frequentiert. Seit neuestem tauchen auch wiederholt Kriegsschiffe der russischen Marine vor Deutschlands beliebtesten Ferienorten auf. Vor wenigen Tagen wurden die deutsche Marine und die NATO auf allerhöchste Alarmstufe versetzt, nachdem sich vor Fehmarn der furchteinflößende U-Boot-Zerstörer „Seweromorsk“ stationiert hatte. Sowohl Deutschland als auch die NATO haben jetzt eindeutige Stellungen zum Schutz der Ostseeküste eingenommen.

Schutz der Schattenflotte 

Das russische Kriegsschiff befindet sich zurzeit zwischen Fehmarn und der Lübecker Bucht und kann regelmäßig von vorbeipassierenden Fähren und Booten aus gesichtet werden. Die NATO geht davon aus, dass der Zerstörer der Einschüchterung dienen soll, um die russische Schattenflotte vor dem Zugriff von NATO-Mitgliedsländern zu schützen. Im Laufe der letzten Monate haben Frankreich, Großbritannien, Finnland, Belgien und die Niederlande verstärkt Öltanker der Schattenflotte festgesetzt, nachdem diese an den respektiven Küsten vorbeigefahren waren. Die Schiffe der Schattenflotte sind von der EU, Großbritannien und den USA sanktioniert, weil sie Rohöl aus Russland exportieren und damit die Kriegskasse Putins finanzieren. Im Dezember 2025 standen 597 russische Öltanker auf der Sanktionsliste.

NATO verlegt Marineverband nach Deutschland 

Um der russischen Bedrohung entgegenzutreten, hat die NATO jetzt den Marineverband SNMG1 (Standing NATO Maritime Group One)  an die Ostsee und die deutsche Küste verlegt. Die Einheit innerhalb der westlichen Militärallianz wird von der Fregatte „Sachsen“ der Deutschen Marine angeführt und soll seinerseits als Abschreckung, aber auch Drohung, an Russland dienen. Die „Sachsen“ hatte erst kurz zuvor auf dem Marinestützpunkt in Kiel neue Munition und Waffen geladen. Die „Seweromorsk“ umfasst eine Besatzung von etwa 300 Soldaten und liegt seit dem Wochenende vor der deutschen Küste. Dort hat sie das russische Raketenschiff „Stawropol“ abgelöst, das wiederum das russische Militärschiff „Aleksandr Shabalin“ ersetzt hatte, das letzten Herbst Unsicherheit in der Lübecker Bucht ausgelöst hatte.

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  • Internationales Seegebiet da kann sich aufhalten wer will! Solange sich an maritime Grenzen gehalten wird, ist es keine bedrohliche Lage. Es wird Keine eine Eskalation der Lage riskieren! Polemik um die Stimmung anzuheizen die jetzt schon mehr als bedrohlich ist.

  • So ein Blödsinn, da gibt es keine Gefahr, nur die NATO ESKALIERT WIEDER. EINMAL.
    IMMER DIESE DUMME ANGSTMACHE.

  • Emil
    Ja, ja, nur immer schön beschwichtigen!
    Der Putin ist doch ein Guter!
    Der würde niemals jemanden angreifen, der will mit seinem U-Bootjäger nur spielen?
    Dass Ihnen das mal nur nicht im Halse stecken bleibt!
    So kenne ich Sie, Hari, alter Putinfreund! ;-)

  • Der maskentragende Michel braucht die Angst, was hat er denn sonst noch an Vergnügen? Bei der wirtschaftlichen Situation in Deutschland und der EU kann er sich das Dominastudio sowieso nicht mehr leisten. Außerdem sind die guten Dominas aus Russland bestimmt sanktioniert.

  • Unsere ewigen Putinversher hier!
    Denen könnte Putin das Messer in den Arsch stecken und die würden das immer noch als diplomatisches Friedensangebiet feiern!

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Alexander Grünstedt