DWD warnt: Ganz Deutschland wird zur Gefahrenzone

Vielerorts ächzt die Bevölkerung im Augenblick unter der enormen Hitze, aber laut den neuesten und äußerst beunruhigenden Meldungen aus dem Deutschen Wetterdienst (DWD) soll es bald noch schlimmer werden. Die Hitzewelle soll nämlich im Laufe des Nachmittags ihren absoluten Höhepunkt erreichen und dann von lebensgefährlichen Unwettern, die der DWD als „potenzielle Killer“ einstuft, abgelöst werden. Eine mächtige Sturmfront braut sich im Augenblick im Westen zusammen, die innerhalb von nur wenigen Stunden totales Chaos und enorme Zerstörung bringen könnte. Als Grund für die kommende Naturkatastrophe gibt der DWD die unterschiedlichen Lufttemperaturen an, die über Deutschland zusammenstoßen.

Windstärke von bis zu 140 Kilometern pro Stunde 

Laut dem DWD ist das Hoch Olaf, das für die Hitzewelle verantwortlich gemacht wird, zurzeit im Begriff, sich nach Osten zu verziehen. Allerdings geht das nicht schnell genug vor sich und die trockenen Luftmassen treffen auf nasses Wetter und Gewitter. Durch den Verdunstungsprozess in der trockenen Luftmasse werden die Fallwinde im Bereich eines Gewitters deutlich beschleunigt und führen zu orkanartigen Sturmböen in großen Teilen des Landes. Diese Sturmböen werden eine Geschwindigkeit von bis zu 140 Kilometern die Stunde erreichen und ganze Regionen vorübergehend lahmlegen. Begleitet werden die Stürme von starken Gewittern und Hagel, die weitere Gefahren mit sich bringen.  

DWD-Warnkarte

Alarmstufe Orange in fast allen Bundesländern 

In einer gerade veröffentlichten Warnkarte hat der DWD beinahe das gesamte Bundesgebiet unter Warnstufe Orange gesetzt. Besonders schlimm wird es laut dem Wetterdienst in Nordhessen, Ostwestfalen und über Teile von Niedersachsen bis nach Mecklenburg-Vorpommern werden. Laut dem DWD können die Stürme plötzlich innerhalb von wenigen Minuten auftreten und er bittet Bundesbürger, sich trotz der Hitze so wenig wie möglich im Freien aufzuhalten. Auch Deutschlands bekanntester Wetterexperte und ehemaliger ARD-Wettermoderator Jörg Kachelmann warnt eindringlich: „Es ist keine Zeit, wenn Sie auf den aufkommenden Wind reagieren wollen, es geht zu schnell von 0 auf 100. Sie müssen vorher von Bäumen und allen rumfliegenden Gegenständen weg sein, bevor die Böenfront bei Ihnen ankommt.“ Entspannung wird auch nicht für morgen erwartet und der DWD warnt vor weiteren stürmischen Verhältnissen. Erst am Wochenende ziehen die Gewitterwolken wieder ab und hinterlassen wieder Sonnenschein und Temperaturen zwischen 26 und 34 Grad Celsius.

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Alexander Grünstedt