

Der neue Unionsfraktionsvize Johannes Winkel fordert die komplette Umsetzung des zwischen Union und SPD vereinbarten Rentenpakets. Die Rentenreform komme, weil sie von der Kommission unter Einbeziehung der Fraktionen einstimmig vorgeschlagen und vor allem vom Bundeskanzler und Ministerin Bas vereinbart worden sei, sagte Winkel der „Rheinischen Post“. Abgesehen davon, dass man sich in einer Regierung auf Einigungen verlassen können müsse, sei die Reform sozial gerecht, so der Chef der Jungen Union.
Insbesondere solle die sogenannte „Rente mit 63“ auf ihren richtigen Ursprungsgedanken zurückgeführt werden: den Schutz von körperlich schwer arbeitenden Menschen, sagte Winkel, der seit Dienstag neuer stellvertretender Unionsfraktionschef für Arbeit und Soziales ist. Teile der SPD stellen insbesondere die Abschaffung der Rente für besonders langjährig Versicherte infrage.
Winkel weist darauf hin, dass es laut der Koalitionsvereinbarung neben der Abschaffung der Rente mit 63 eine neue abschlagsfreie Schutzrente nach 45 Jahren für die Menschen geben soll, die aus Gesundheitsgründen nicht länger arbeiten können.
dts Nachrichtenagentur
Foto: Johannes Winkel (Archiv), via dts Nachrichtenagentur