Verkehrsminister hat sich bei „Familienticket“ nicht eingemischt

Der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) hat vor der überraschenden dauerhaften Einführung des „Familientickets“ bei der Bahn nicht interveniert. Das sagte ein Ministeriumssprecher am Montag der dts Nachrichtenagentur. Bilger sei aber nun „dankbar und erfreut“.

Der Minister habe zwar, wie viele Menschen in Deutschland, die Abschaffung der Familienreservierung im letzten Jahr kritisiert, aber die Deutsche Bahn AG als Konzern agiere autonom. „Und da ist der Vorstand in seinen Entscheidungen sehr, sehr frei“, sagte der Sprecher.

Die Deutsche Bahn hatte im letzten Sommer die vergünstigte Familienreservierung zum Preis von 10,40 Euro für bis zu fünf Personen abgeschafft. Das neue „Familienticket“ soll nun 99,99 Euro für bis zu zwei Erwachsene und drei Kinder kosten, für Hin- und Rückfahrt inklusive Sitzplatzreservierung. Die Bahn will es ab 1. November einführen – also direkt nach dem Ende der Herbstferien in fast allen Bundesländern.

dts Nachrichtenagentur

Foto: Familienabteil bei der Deutschen Bahn (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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