

Angesichts der weiter steigenden Spritpreise schließt Unionsfraktionsvize Sepp Müller (CDU) neue Maßnahmen zur Entlastung nicht aus.
„Wir sollten bei anhaltender Preisbelastung neu abwägen, welche Instrumente geeignet sind“, sagte Müller der „Rheinischen Post“. Entscheidend sei allerdings, nicht auf jede kurzfristige Marktbewegung mit Schnellschüssen zu reagieren, die am Ende wirkungslos verpufften, ergänzte Müller. „Über geeignete Lösungen bin ich mit unserem Koalitionspartner und dem Bundeswirtschaftsministerium im Austausch.“ Müller hatte die „Taskforce Spritpreise“ der Regierungskoalition mitgeleitet.
Die Huthi-Angriffe auf die Energieinfrastruktur in Saudi-Arabien beobachte er mit großer Sorge, ergänzte der Wirtschaftsexperte. „Welche Auswirkungen sie dauerhaft auf die Öl- und damit auf die Kraftstoffpreise in Deutschland haben werden, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt seriös nicht vorhersagen“, so Müller.
dts Nachrichtenagentur
Foto: Tankstelle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur