

Die Diplomatin Helga Schmid und der frühere Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sollen die neuen Co-Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz werden.
Der Stiftungsrat der Stiftung Münchner Sicherheitskonferenz habe die Entscheidung einstimmig getroffen, teilte die MSC am Montag mit. Sie sollen die Konferenz demnach ehrenamtlich als „gleichberechtigte Co-Vorsitzende“ leiten. Schmid und Stoltenberg würden ihre Aufgaben „rechtzeitig“ vor der 63. Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2027 übernehmen und diese dann als gemeinsame Gastgeber ausrichten, hieß es.
Schmid, die seit 2021 Vizepräsidentin des Stiftungsrats ist, und Stoltenberg sind der Konferenz seit langem verbunden. Stoltenberg, derzeit Finanzminister Norwegens, war bereits seit Oktober 2024 als Chairman der MSC vorgesehen – sein Ministeramt hatte eine Übernahme der Aufgabe aber zunächst verhindert.
„Ich bin begeistert, dass der Stiftungsrat diesem hervorragenden Besetzungsvorschlag für die zukünftige Führung der Münchner Sicherheitskonferenz zugestimmt hat“, sagte Wolfgang Ischinger, derzeitiger Vorsitzender der MSC. Nach fast 20 Jahren an der Spitze der Organisation freue er sich darauf, sie weiterhin als aktives Mitglied ihres Stiftungsrats zu unterstützen.
Schmid sagte unterdessen, dass sie ihre Erfahrung in europäischer Diplomatie und als internationale Verhandlungsführerin in die Arbeit als MSC-Vorsitzende einbringen wollen. Stoltenberg begrüßte derweil die Personalentscheidung, die es ihm erlaube, auf seiner bestehenden Rolle im Stiftungsrat der Stiftung Münchner Sicherheitskonferenz als einer von zwei Co-Vorsitzenden aufzubauen.
dts Nachrichtenagentur
Foto: Münchner Sicherheitskonferenz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur