

Der frühere Fraktionschef der Linken im Bundestag, Gregor Gysi, verteidigt die Berliner Spitzenkandidatin Elif Eralp nach der Veröffentlichung interner Kommentare durch den „Spiegel“. Eralp werde sich in vollem Umfang den Risiken und Gefahren ihres Amtes stellen, sagte der Abgeordnete dem „Stern“. Die Politikerin werde als Regierende Bürgermeisterin organisierte Kriminalität, Gewalt und die Würdigung von Gewalt mit allen zulässigen Mitteln zum Schutz der Berliner und ihrer Gäste bekämpfen.
Gleichzeitig kritisierte Gysi die Berichterstattung des Magazins. Die Herangehensweise des „Spiegel“ sei niederträchtig, aber nicht unbekannt, sagte er.
Der Berliner SPD-Landeschef und Spitzenkandidat Steffen Krach erhöhte unterdessen den Druck auf die Linke. Wer diese Stadt regieren wolle, müsse Gefahren deutlich benennen und Berlin vor ihnen schützen, sagte er dem „Stern“. Weder Clan-Bosse noch ein Ibrahim Ibrahim dürften in Berlin etwas zu sagen haben. Berlins Sicherheit stehe an oberster Stelle. Diese Klarheit erwarte man von allen politisch Verantwortlichen.
dts Nachrichtenagentur
Foto: Elif Eralp am 29.10.2026, via dts Nachrichtenagentur