Forsa: Union legt zu – Merz bleibt unpopulär

Die Union hat in der von Forsa gemessenen Wählergunst zum zweiten Mal in Folge um einen Prozentpunkt zugelegt. In der wöchentlichen Erhebung für die Sender RTL und ntv kommt sie jetzt auf 21 Prozent. Die AfD bleibt mit unverändert 27 Prozent stärkste Kraft. Ihr Vorsprung vor CDU und CSU verringert sich damit auf sechs Prozentpunkte.

Die Grünen verlieren einen Punkt und stehen bei 16 Prozent. Unverändert bleiben die Werte für SPD (13 Prozent), Linke (11 Prozent) und FDP (4 Prozent). Die sonstigen Parteien einschließlich des BSW kommen zusammen weiterhin auf 8 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt mit aktuell 25 Prozent weiterhin über dem Anteil der Nichtwähler bei der vergangenen Bundestagswahl (17,9 Prozent).

Bei der politischen Kompetenz liegt die AfD mit unverändert 14 Prozent weiter vorn. Der Union trauen zehn Prozent der Bundesbürger am ehesten zu, die Probleme in Deutschland zu lösen. Das ist ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche. Die Grünen bleiben bei sechs Prozent und liegen damit knapp vor der SPD, die einen Punkt verliert und auf fünf Prozent kommt. Die Linke steht unverändert ebenfalls bei fünf Prozent. Eine Mehrheit von 57 Prozent traut weiterhin keiner Partei die Lösung der Probleme im Land zu.

Die Zufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) steigt im Vergleich zur Vorwoche leicht an, bleibt aber auf sehr niedrigem Niveau. Zwölf Prozent der Bundesbürger sind mit seiner Arbeit zufrieden, ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche. Der Anteil der Unzufriedenen sinkt um einen Punkt auf 86 Prozent. Auch unter den Anhängern von CDU und CSU ist weiterhin die Mehrheit unzufrieden. 58 Prozent bewerten seine Arbeit negativ, nur 40 Prozent sind zufrieden.

Für die Erhebung wurden im Zeitraum 20. bis 26. Oktober 2026 insgesamt 2.501 Personen befragt.

dts Nachrichtenagentur

Foto: Friedrich Merz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Leave a Reply

Your email address will not be published.

Social
dts