Wetterexperte fassungslos: Deutschland droht Wetter-Gau

Ein beängstigender Wetterumschwung, mit dem niemand gerechnet hätte. Das droht in Deutschland in den nächsten 14 Tagen.

Der Mai wird von vielen als der Monat angesehen, der den Frühling so richtig einläutet: Warmer Sonnenschein, überall Blumen, doch dieses Jahr könnte es ganz anders kommen. Laut der neuesten Vorhersage auf Basis des GFS-Wettermodells droht nichts Geringeres als eine Katastrophe. Absagen von Veranstaltungen, Rettungskräfte im Dauereinsatz – all das könnte drohen. Der Grund: Deutschland steht vor einem der regenreichsten Mai-Monate seit langer Zeit.

Wetterexperte fassungslos: 200 Liter Regen
Selten hat der Wetterforscher Johannes Habermehl von daswetter.com eine solche Vorhersage gesehen: „Mai säuft ab“, heißt es im Titel seines neuesten Berichts. In den nächsten zwei Wochen steht Deutschland eine regelrechte Sintflut bevor: Regen, Regen und noch mehr Regen sind im Anmarsch.

Der Westen und Südwesten des Landes – also der Schwarzwald, das Saarland, die Pfalz und das Allgäu – könnten innerhalb dieser Zeit insgesamt bis zu 200 Liter pro Quadratmeter abbekommen. Auch der Osten bleibt nicht verschont – selbst in den historisch trockeneren Regionen sind bis zu 100 l/m² zu erwarten.

Unter diesen Bedingungen besteht in mehreren Regionen Überflutungsgefahr.

Wann kommt das schlechte Wetter?
Das ist das Beängstigende: Bereits in den kommenden Tagen sind Niederschlagsmengen von 50–80 l/m² möglich: Betroffen sein werden nicht nur der Westen und Süden des Landes, sondern laut Habermehl auch NRW, Thüringen, Berlin und Brandenburg.

Wie lange soll dieses Wetter nun anhalten? Leider könnte es bis zum 22. Mai so bleiben. Vor allem um Christi Himmelfahrt und in der Pfingstwoche könnte es besonders schlimm werden, wenn Gewitter, Starkregen und Überflutungen drohen. Ein Regenschirm wird also, so wie es aktuell aussieht, in diesem Monat zum unverzichtbaren Accessoire!

Bürger sollten die Wettervorhersage sorgfältig prüfen
200 Liter Regen pro Quadratmeter dürften jedoch das Worst-Case-Szenario sein: Wie Habermehl selbst betont, neigt das betreffende Wettermodell GFS dazu, Niederschlagsmengen zu hoch anzusetzen. Doch auch das konservativere Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) warnt vor ähnlich nassen Bedingungen.

Und wie wir alle wissen, können sich Wetterbedingungen schlagartig ändern, und Europa war in den letzten Jahren immer wieder von Extremwetter betroffen. Obwohl also zu hoffen ist, dass es nicht so schlimm kommt wie vorhergesagt, ist es unerlässlich, dass Sie regelmäßig den Wetterbericht für Ihre Region überprüfen. Die Installation der Wetterwarn-App des DWD auf Ihrem Handy ist ebenfalls sehr zu empfehlen, da diese Sie vor gefährlichen Wetterbedingungen in Ihrer Region warnen kann.

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Oskar Herbert