Urlauber betroffen: Dringende Gesundheitswarnung für 16 Länder

Hohes Fieber, blutiges Erbrechen, Hirnblutungen. Die WHO schlägt Alarm: In 16 Ländern, darunter viele, die auch bei deutschen Urlaubern beliebt sind, wütet ein gefährlicher Virus.

Sonne, Sand, blaues Meer… Alle Zutaten für einen Traumurlaub. Doch im Hintergrund lauert eine Gefahr, die den Urlaub Ihres Lebens in einen Albtraum verwandeln könnte.

Neuer Anstieg der Krankheitsfälle
16 neue Länder wurden auf die Liste der Länder gesetzt, in denen Besucher besonders vorsichtig sein müssen. Dies ist laut den US-amerikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention (CDC) auf den starken Anstieg neuer Krankheitsfälle zurückzuführen, der verzeichnet wurde. Und die Krankheit ist nicht irgendeine harmlose: Ihre Symptome sind äußerst unangenehm und können unter Umständen sogar tödlich sein.

Die Rede ist von Dengue-Fieber. Bereits seit zwei Jahren warnt die WHO Einwohner und Reisende gleichermaßen eindringlich. Alle zwei bis fünf Jahre kommt es zu schweren Ausbrüchen. Im Jahr 2024 wurden weltweit 14,6 Millionen Fälle gemeldet, 12.000 Menschen starben. 2026 könnte also ein weiteres schlimmes Jahr werden.

Symptome des Dengue-Fiebers
Dengue-Fieber wird durch den Stich der Aedes-Mücke verursacht, die das Virus überträgt. Zu den Symptomen zählen hohes Fieber, starke Schmerzen in den Gelenken und am ganzen Körper, Hautausschlag, Übelkeit und Erbrechen sowie geschwollene Lymphknoten. Bei sehr alten und sehr jungen Menschen, bei Personen mit geschwächtem Immunsystem sowie bei Personen, die bereits zuvor an Dengue-Fieber erkrankt waren, kann die Krankheit jedoch einen weitaus schwereren Verlauf nehmen und lebensbedrohlich werden.

In diesen Ländern sollten Reisende besondere Vorsicht walten lassen
Die aktualisierte Liste der Länder, in denen ein hohes Dengue-Risiko besteht, umfasst nun folgende Länder:

Amerika & Karibik: Brasilien, Kuba, Kolumbien, Mexiko, Peru, Argentinien, Paraguay, Jamaika, Puerto Rico, Dominikanische Republik, Guadeloupe, Martinique und Saint Martin.

Südostasien: Vietnam, Thailand, Indonesien, Philippinen, Bangladesch, Malediven

Pazifische Inseln: Samoa, Cookinseln, Neukaledonien

Afrika: Länder wie Sudan, Ägypten, Burkina Faso und Kenia weisen ein hohes oder anhaltendes Übertragungsrisiko auf.

Das sind natürlich nicht die einzigen Länder, in denen Dengue-Fieber auftritt. Auch in Europa – insbesondere in Italien, Frankreich, Spanien und Portugal – wurden in den letzten Jahren Fälle gemeldet.

So schützen Sie sich vor Dengue-Fieber
Als Urlauber, der in eines der oben genannten Länder reist, sollten Sie darauf achten, sich vor Stichen durch Dengue-übertragende Mücken zu schützen: Packen Sie unbedingt ein gutes Insektenschutzmittel ein (die wirksamsten enthalten DEET), tragen Sie lange Kleidung, wenn Sie früh morgens oder abends nach draußen gehen oder sich in der Nähe von Orten mit dichtem Unterholz oder stehendem Wasser aufhalten. Vermeiden Sie es, in der Dämmerung nach draußen zu gehen (die Hauptaktivitätszeiten der Mücken).

In der Regel treten die Symptome des Dengue-Fiebers 4–10 Tage nach dem Mückenstich auf. Wenn Sie Grund zu der Annahme haben, dass Sie an Dengue-Fieber erkrankt sind, sollten Sie dringend einen Arzt aufsuchen.

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