Tote und Verletzte: Schweres Zugunglück in deutscher Großstadt

Eine Tragödie von unfassbarem Ausmaß: Eine Zuglokomotive ist mit einem Linienbus zusammengestoßen. Nach ersten Informationen der Behörden wurde eine Person getötet und mindestens 10 weitere verletzt, sechs davon schwer. Zwei Personen schweben in Lebensgefahr.

Die Stadt Hamburg steht unter Schock: Gestern am späten Nachmittag ist in einem Industriegebiet am Stadtrand ein Zug der Hafenbahn mit einem Linienbus zusammengestoßen. Ein „Massenanfall von Verletzten“ wurde ausgerufen, um Helfer zu alarmieren. Die Rettungsarbeiten dauerten bis weit nach Einbruch der Dunkelheit an, als die Feuerwehrleute darum kämpften, die Verletzten aus dem deformierten Wrack des Busses zu bergen. Für eine Person kam jede Hilfe zu spät. Wie konnte eine solche Tragödie geschehen?

Hafenbahn kollidiert mit Linienbus in Hamburg
Die polizeilichen Ermittlungen dauern noch an. Die Unfallstelle war ein unbeschrankter Bahnübergang in einem Industriegebiet in Hamburg-Wilhelmsburg, Ecke Neuhöfer Damm. Offenbar prallte die Lokomotive mit voller Wucht auf die Front des Busses. Bilder von der Unfallstelle zeigen den Bus, wie er neben der Lokomotive in den Bahnübergang eingekeilt ist und dessen Front völlig zertrümmert und eingedrückt ist. Unter den lebensgefährlich Verletzten ist auch der Busfahrer.

Hamburger Zugunglück: Rettungskräfte waren bis spät in die Nacht im Einsatz
Polizei und Feuerwehr waren bis in die Nacht hinein im Einsatz, um die Unfallstelle zu sichern. An einer nahe gelegenen Bushaltestelle wurde eine Sammelstelle für die Angehörigen der Businsassen eingerichtet. Der Unfallbereich in der Nippoldstraße ist für den gesamten Verkehr bis auf weiteres gesperrt.

Nicht das erste schwere Zugunglück im Jahr 2026
Erst vor drei Tagen, am 14. Januar, erreichte uns die Nachricht von einem schrecklichen Zugunglück in der thailändischen Provinz Nakhon Ratchasima, etwa 230 km von Bangkok entfernt. Ein Baukran stürzte auf einen voll besetzten Zug, der dadurch aus den Schienen geriet und Feuer fing. 32 Menschen starben, darunter auch ein Deutscher. Weitere 60 Menschen wurden verletzt. Nur einen Tag später stürzte ein weiterer Baukran auf eine stark befahrene Schnellstraße, wobei zwei Menschen ums Leben kamen und fünf verletzt wurden. Als Folge davon wurde von den thailändischen Behörden ein sofortiger Baustopp für alle Hochstraßen- und Hochbahnprojekte angeordnet. Strenge Sicherheitskontrollen sind nun im Gange.

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Oskar Herbert