Meteorologen warnen: Wirbelstürme im Anmarsch

Deutschland befindet sich inmitten einer Hitzewelle und in mehreren Teilen des Landes hat der Deutsche Wetterdienst für heute Warnungen vor starker Wärmebelastung herausgegeben. Temperaturen von bis zu 35 Grad Celsius werden besonders älteren und pflegebedürftigen Menschen zu schaffen machen, aber auch diejenigen ohne Gesundheitsbeschwerden sollten Vorsichtsmaßnahmen treffen oder am besten gar nicht erst nach draußen gehen. Wer unter der Hitze leidet und sich schon darauf freut, dass ein Wetterumschwung im Anmarsch ist, muss sich auf ganz andere extreme Wetterverhältnisse gefasst machen. Denn schon in ein paar Tagen ist es vorbei mit dem Bombenwetter und erneute Gewitter mit Starkregen und womöglich Schlimmerem sind angesagt.

Nach Hitze kommt Sturm 

Zufolge Prognosen der Meteorologen wird am kommenden Dienstag die Hitze, die augenblicklich allen den Atem verschlägt, auf feuchte Luft aus dem Westen und Südwesten treffen. Dies führt zu einer hochgradig energiegeladenen Atmosphäre und schweren Gewittern mit Hagel, Starkregen und Sturmböen. Besonders gefährlich wird es am Mittwoch und Donnerstag. An diesen Tagen warnen die Meteorologen vor möglichen Sturzfluten und Überschwemmungen. Zudem könnten die erwarteten Stürme Schäden sowohl an der Infrastruktur als auch an Gebäuden und Fahrzeugen anrichten. Pendler sollten sich auf entwurzelte Bäume und überschwemmte Straßen einstellen. Neben den Gewittern und Stürmen bieten die Wetterverhältnisse nächste Woche auch die optimalen Voraussetzungen für Tornados.

Perfekte Voraussetzungen 

Tornados entstehen, wenn ein deutlicher Unterschied zwischen Windrichtung und -geschwindigkeit in verschiedenen Höhen herrscht. Wenn dann die bodennahe warme Luft und die kältere Höhenluft aufeinandertreffen, kann der für Tornados typische rotierende Aufwind entstehen, der sich bis zum Boden durchsetzt. Obwohl Tornados in Europa eher selten sind, bietet gerade die brisante Wetterentwicklung der nächsten Woche die perfekte Zusammensetzung für die Entstehung von Wirbelstürmen. Meteorologen mahnen deshalb dazu, die Wetterlage in der kommenden Woche genauestens zu verfolgen und örtliche Unwetterwarnungen ernst zu nehmen.  

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Alexander Grünstedt