Israelische Bodentruppen marschieren im Libanon ein

Im gesamten Nahen Osten stehen im Augenblick Gebäude in Flammen und schwerer Rauch kann über Städten von Dubai und Tel Aviv bis Teheran gesehen werden. Bisher wurde der Krieg gegen das Mullah-Regime im Iran nur von der Luft aus ausgetragen. Drohnen, Langstreckenraketen und Flugangriffe von allen Seiten haben eine unglaubliche Zerstörung angerichtet und Hunderttausende obdachlos gemacht. Jetzt geht Israel einen Schritt weiter. Heute Morgen haben die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) die Grenze zum Libanon überschritten, um die dort ansässigen Hisbollah-Milizen im Nahkampf zu konfrontieren. 

Iran-abhängig Miliz 

Die islamistische Terrororganisation Hisbollah wurde bisher fast ausschließlich von den Mullahs im Iran finanziert, mit dem Ziel, Israel vom angrenzenden Libanon aus in Schach zu halten. Nachdem israelische und amerikanische Truppen das iranische Terror-Regime am vergangenen Wochenende angegriffen und beinahe die gesamte islamistische Führung ausgeschaltet hatten, antwortete antwortete Hisbollah mit einem massiven Raketenangriff auf Israel und besonders die Hauptstadt Tel Aviv. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu und sein Verteidigungsminister Israel Katz gaben heute Morgen in einer Pressemeldung bekannt, dass die Invasion des Nachbarlandes dazu dienen soll, die südliche Grenzregion vor möglichen Angriffen seitens der islamistischen Milizen zu schützen.  Videos auf den sozialen Netzwerken zeigen, wie sich die libanesischen Einheiten von der Grenze zu Israel zurückziehen.

Erneute Angriffe auf Teheran und Beirut 

In der Zwischenzeit setzt Israel gemeinsam mit den Amerikanern die Angriffe auf Teheran und Beirut fort. Die medizinische Hilfsorganisation Rothalbmond berichtet von mindestens 500 Toten im Iran als Folge der neuen Angriffswelle. In Beirut kamen bei den Luftangriffen bisher 31 Menschen ums Leben, 149 wurden verletzt. Aufnahmen aus der libanesischen Hauptstadt zeigen lange Autoschlangen und riesige Verkehrsstaus, nachdem die Bevölkerung verzweifelt versucht, von den Luftangriffen aufs umliegende Land zu ziehen. 

Iranische Vergeltungsschläge in Nachbarländern 

Dem Iran sind einige Vergeltungsschläge gegen amerikanische Stützpunkte gelungen, insbesondere in den unmittelbaren Nachbarländern Saudi-Arabien und den Vereinten Arabischen Emiraten. Die amerikanische Botschaft in Riad wurde über Nacht von Drohnen getroffen und eine der wichtigsten saudi-arabischen Ölraffinerien in Ras Tanura wurde bei der Luftabwehr in Brand gesteckt. 

Kommentare anzeigen

  • Dass die Hisbollah vom Libanon aus "versucht hat, Israel in Schach zu halten" ist m.E. verharmlosend ausgedrückt. Treffender wäre "zu terrorisieren" gewesen.

  • "Das Böse" sitzt nicht nur in Teheran, Moskau, Peking und Pjöngjang sondern auch in Washington und Jerusalem.

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Alexander Grünstedt