Eil: US-Truppen greifen Russen an

Der umstrittene amerikanische Präsident hat im Laufe der letzten Tage Drohungen gegen viele Länder ausgesprochen, insbesondere gegen Mittel- und Südamerika sowie Dänemark. Dabei ließ er ein Land überraschenderweise aus: Russland. Und genau mit den Russen und dem russischen Präsidenten Putin steht gerade der nächste große Konflikt an. Von der Küste vor Venezuela bis in den Nordatlantik ging schon seit Tagen ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel vor sich, das sich jetzt in eine Eskalation zu einem bewaffneten Konflikt ausgeartet hat. Vor wenigen Minuten haben amerikanische Truppen das russische Schiff vor der Küste Islands geentert. 

Bedrohliches Katz-und-Maus-Spiel

Bei der Auseinandersetzung dreht es sich um ein Schiff der russischen Schattenflotte, das seit Tagen versucht hatte, einen venezolanischen Hafen anzufahren. Die „Bella-1“ wurde aber mehrmals von der amerikanischen Küstenwache davon abgehalten, nach Venezuela vorzudringen. Dabei versuchten die Amerikaner mehrmals, das Schiff zu entern, wurden aber von der russischen Besatzung des Tankers abgehalten. Danach spielte sich eine längere Verfolgungsjagd in internationalen Gewässern ab, bei der die Russen versuchten, ihre Verfolger abzuhängen. Dabei griffen sie zu der dramatischen Maßnahme, den Schiffsnamen übermalen und die „Bella-1“ in „Marinera“ umzutaufen. Auch die Flagge wurde in eine russische gewechselt, um eine mögliche militärische Unterstützung aus Moskau zu gewährleisten.

 Russische Kriegsschiffe auf dem Weg 

Nach Angaben einer russischen Nachrichtenagentur sind auch russische Kriegsschiffe und ein U-Boot bereits auf dem Weg zu dem Tanker, oder bereits im Gefahrenbereich. Bereits zuvor haben die Amerikaner zwei andere Schiffe der russischen Schattenflotte beschlagnahmt. Die Amerikaner werfen der Besatzung des Tankers vor, nicht nur ein seeuntüchtiges Wasserfahrzeug zu bedienen, sondern auch gegen das Embargo gegen den Öltransport von Venezuela zu verstoßen. Nach Angaben von Schifffahrtsbehörden soll der Tanker im Augenblick leer sein, da er nicht in Venezuela anlegen konnte. Außerdem gab die amerikanische Küstenwache bekannt, dass die ehemalige „Bella-1“ schon zuvor ein Dorn im Auge war, weil sie regelmäßig sanktioniertes Öl aus dem Iran nach Russland transportierte.

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  • Der liebe Freund Putins (so der zur Begrüßung in Alaska zu Trump) kann also auch anders. Hoffentlich schreit er nun nicht auch noch nach der von ihm verachteten NATO. Vermutlich wird's nicht lange dauern, bis man wieder gegenseitig den roten Teppich ausrollt.

  • Dass Putin mit seiner Schattenflotte große Mengen an Öl weltweit transportiert ist bekannt.
    Wenn Trump verhindern will, dass Schiffe Häfen in Venezuela anlaufen, dann geht das eben nur militärisch.,so sich diese davon nicht abhalten lassen.
    Wenn die Besatzung des Tankers den Schiffsnamen ändert, weiss man doch, dass hier etwas faul ist, sonst gäbe es dazu keine Veranlassung.
    Putin weiss mit seiner Schattenflotte Embargos zu umgehen. Er braucht die Millionen für die Kriegsführung gegen die Ukraine.
    Ob sich Trump von russischen Schiffen der Kriegsflotte beeinträchtigen lässt, bleibt abzuwarten. Wird das sicher mit seinem Freund Putin abklären..

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Alexander Grünstedt