

In vielen Teilen Deutschlands ist es im Augenblick schon ungemütlich, und Regen, starker Wind oder gar Hagel verderben für manche das Wochenende. Wer eine Grillparty geplant hat, in der Hoffnung, dass sich die Wolken und der Regen bald weiterziehen, muss leider vom Deutschen Wetterdienst (DWD) eines anderen belehrt werden. Dort hat man gerade die Wetterwarnung für 345 Städte aktualisiert, mit dem Hinweis, dass man sich dort auf Starkregen, Sturmböen und Hagel einstellen muss. Besonders stark betroffen sind die Bundeshauptstadt sowie die Bundesländer im Norden und Osten, während der äußerste Westen weitgehend verschont bleibt.
Sturmböen und Gewitterwarnung
Die Wetterwarnungen gelten bis etwa 20 Uhr heute Abend, könnten aber regional verlängert werden. Dabei warnt der DWD vor Starkregen, Hagel und an der Küste sowie in Höhenlagen mit Sturmböen von bis zu 80 Kilometern pro Stunde. Hinzu kommen Gewitter, die innerhalb kürzester Zeit größere Regenmengen mit sich bringen und im Straßenverkehr für Chaos sorgen können. Auch für den morgigen Sonntag ist mehr Regen in den meisten Teilen Deutschlands angesagt, mit stellenweisen Gewittern. Temperaturen liegen in der Regel zwischen 18 und 22 Grad Celsius.
Zweite Hitzewelle im Anmarsch
Wer sich jedoch jetzt über den Regen beschwert, könnte sich schon bald nach diesem zurücksehnen. Ab Mittwoch soll nämlich das Wetter drehen und extrem in die andere Richtung gehen. Dann rollt nämlich die zweite Hitzewelle des Jahres auf Deutschland zu, die Temperaturen von bis zu 35 Grad Celsius mit sich bringt. Der Höhepunkt dieser sogenannten Wüstentage wird voraussichtlich am nächsten Wochenende erreicht, wo die Temperaturen im Landesinneren unverhältnismäßig hoch für die Jahreszeit liegen werden. Im Westen und Südwesten Deutschlands könnte das Thermometer sogar über 40 Grad Celsius steigen. Nur im Küstenbereich kann man der extremen Hitze noch entweichen, aber auch hier wird es ungewöhnlich heiß, mit Temperaturen von bis zu 29 Grad. Wie lange die Hitzewelle andauern wird, ist noch ungewiss, aber die Meteorologen spekulieren, dass sich die extreme Hitze am 23. Juni in Richtung Großbritannien weiterbewegt und hierzulande gemäßigte Temperaturen mit sonnigen Tagen hinterlässt.