Drama am Flughafen: Vollbesetzter Passagierjet hat Kollision

Schwere Kollision: Ein Flugzeug mit 231 Insassen an Bord stieß mit einem Lastwagen und einem Laternenpfahl zusammen, bevor es doch noch sicher den Boden des New Yorker Flughafens Newark erreichen konnte. Die Passagiere kamen mit dem Schrecken davon.

Experten sind sich einig: Das hätte auch ganz böse ausgehen können. Denn am Sonntag schlitterte ein voll besetzter Passagierjet bei der Landung beinahe in eine Katastrophe hinein. Mit 231 Insassen an Bord streifte die Boeing im Landeanflug mit einem Rad einen Lastwagen und einen Laternenpfahl auf einem Highway neben dem Flughafen. Das Flugzeug hatte zu diesem Zeitpunkt eine Geschwindigkeit von rund 160 Meilen, also circa 257 Kilometer pro Stunde, wie der US-Sender CNN unter Berufung auf die Polizei im Bundesstaat New Jersey berichtete.

Kollision mit Sattelschlepper
Laut der US-Flugaufsichtsbehörde FAA kam die Maschine der Gesellschaft United Airlines aus Venedig und sei im Anflug auf die Landebahn „mit einem Reifen und der Flugzeugunterseite mit einem Pfahl und einem Sattelschlepper kollidiert“. Der umstürzende Laternenpfahl habe in weitere Folge einen Geländewagen gerammt, der gerade am Highway unterwegs war.

Die Passagiere kamen den Angaben zufolge mit dem Schrecken davon, der Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Er hatte riesiges Glück, denn das Flugzeug-Rad krachte direkt in die Windschutzscheibe des Lastwagens. Ein Video zeigt, wie das Motorengeräusch des Flugzeugs immer lauter wird, bevor bei der Kollision eine Fensterscheibe zerbricht. Nach dem Zusammenstoß habe der Fahrer den Lastwagen an den Straßenrand gelenkt, berichtete der Fernsehsender ABC unter Berufung auf den Arbeitgeber des Fahrers, Chuck Paterakis. Auch er sagt: „Es hätte auch ganz anders ausgehen können.“

Vorfall wird untersucht
Das Flugzeug sei ordnungsgemäß zum Gate gerollt und habe nur geringfügige Schäden davongetragen, berichtete ABC unter Berufung auf die Fluggesellschaft. United Airlines kündigte wie nach solchen Vorfällen üblich eine „gründliche Untersuchung“ an. Die Besatzung der Maschine sei vorläufig außer Dienst gestellt worden.

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Martin Beier