Bürger aufgepasst: Polizei warnt dringend vor gefährlichem neuen Betrug

Die Dreistigkeit von Betrügern kennt keine Grenzen: Die Polizei warnt die Öffentlichkeit dringend vor einem gefährlichen neuen Betrug, der immer mehr Opfer fordert.

Sicherlich haben Betrüger inzwischen alle Tricks ausgeschöpft, um Geld von ahnungslosen Bürgern zu stehlen? Anscheinend nicht. Was es noch schlimmer macht: In diesem Fall fühlen sich die Opfer nicht nur finanziell schwer geschädigt, sondern auch in ihrer Hilfsbereitschaft verletzt.

Betrüger nutzen die Hilfsbereitschaft der Menschen aus
Wie die bayerische Polizei mitteilt, lauert aktuell eine neue Gefahr auf den Parkplätzen vor Supermärkten, Drogerien und Baumärkten. Betrüger nutzen die Hilfsbereitschaft der Menschen aus: Sie geben vor, Geld für wohltätige Zwecke zu sammeln. Und während falsche Wohltätigkeitsorganisationen nichts Neues sind, geht dieser Betrug noch einen Schritt weiter.

Wenn ein hilfsbereiter Passant seine Bereitschaft bekundet, etwas Geld zu spenden, wird ihm gesagt, dass nur elektronische Spenden über das mobile Kartengerät möglich sind. Es handelt sich nur um einen kleinen Betrag, und es macht Sinn: Auf diese Weise müssen die Spendensammler keine schweren Sammelbüchsen tragen, und das Geld geht direkt auf das Konto der Wohltätigkeitsorganisation, oder? Den Betrügern bietet es auch die Möglichkeit, viel mehr als nur ein paar Euro zu stehlen.

Schaden in Höhe von tausenden Euro
Wie die Polizei schreibt, wurde bereits ein Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro gemeldet. Der Trick liegt nicht im Kartengerät, sondern in der Art und Weise, wie die Betrüger den Betrag eingeben, indem sie entweder deutlich höhere Summen eingeben oder zusätzliche Nullen hinzufügen.

Durch geschickte Manipulation des Betrags, der von seinem Konto abgebucht wurde, wurde aus der gut gemeinten 5-Euro-Spende eines Mannes plötzlich fast tausend Euro. Er bemerkte erst, was passiert war, als er seinen Kontoauszug überprüfte.

Polizei rät Öffentlichkeit zu äußerster Vorsicht
Die Polizei fordert die Öffentlichkeit auf, bei Kartenzahlungen besondere Vorsicht walten zu lassen – insbesondere bei spontanen Spendenaktionen wie in diesem Fall. „Die Täter nutzen gezielt die Hilfsbereitschaft und Gutgläubigkeit der Menschen aus“, erklärt sie. Aus diesem Grund sollten Sie den eingegebenen Betrag vor der Bestätigung der Zahlung immer doppelt überprüfen – lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen oder in irgendeiner Weise ablenken. Die Polizei rät außerdem, die Karte niemals aus der Hand zu geben und die PIN immer abzudecken.

Wussten Sie, dass Sie eine PIN auf Ihre Bankkarte schreiben sollten?
Ein Life-Hack, der absolut verrückt klingt, könnte Ihnen den Inhalt Ihres Bankkontos retten: Experten empfehlen, einen Aufkleber mit einer beliebigen vierstelligen Zahl (die natürlich nicht Ihre PIN ist) auf Ihre Bankkarte zu stecken. Das erweckt zwar den Anschein, als hätten Sie Probleme, sich Ihre PIN zu merken, verwirrt aber auch Betrüger: Sollte Ihre Karte jemals gestohlen werden und jemand versuchen, sie zusammen mit Ihrer „PIN” an einem Geldautomaten zu verwenden, wird er eine böse Überraschung erleben. Nach drei falschen Versuchen zieht der Geldautomat die Karte automatisch ein und Ihr Geld ist sicher.

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Oskar Herbert