USA führen neue Angriffe auf Ziele im Iran durch

Die USA haben erneut Ziele im Iran angegriffen. Das berichtet der Sender CBS News unter Berufung auf Regierungsvertreter. Die Angriffe seien demnach „defensiver Natur“ gewesen. Dabei wurden vier iranische Drohnen abgeschossen und eine Kontrollstation in der Hafenstadt Bandar Abbas getroffen, die kurz davor gestanden haben soll, eine fünfte Drohne zu starten.

Der Regierungsbeamte erklärte, dass der Waffenstillstand zwischen den USA und Iran weiterhin als haltend angesehen wird. „Diese Maßnahmen waren maßvoll, rein defensiv und dienten der Aufrechterhaltung des Waffenstillstands“, fügte er hinzu. Die Angriffe erfolgten nur zwei Tage, nachdem das US-Zentralkommando eine frühere Runde von „Selbstverteidigungsschlägen“ im Süden Irans bestätigt hatte, bei denen Raketenabschussstellen und iranische Boote getroffen wurden, die angeblich Minen legen wollten.

Der Iran verurteilte die früheren Angriffe und bezeichnete sie als „schwere Verletzung des Waffenstillstands“. Als Vergeltung für die neuen nächtlichen US-Angriffe meldete das iranische Staatsfernsehen Angriffe auf einen US-Stützpunkt. Weitere Details wurden zunächst nicht genannt.

Die Angriffe ereignen sich, während US-Präsident Donald Trump den Iran drängt, ein langfristiges Abkommen mit den USA zu schließen und droht, andernfalls eine großangelegte Bombenkampagne wieder aufzunehmen. Über das Wochenende äußerte der Präsident Optimismus und sagte, ein Friedensabkommen sei „weitgehend ausgehandelt“. Doch am Mittwoch zeigte sich Trump weniger zuversichtlich und erklärte bei einem Kabinettstreffen, dass die USA „nicht zufrieden“ seien.

dts Nachrichtenagentur

Foto: US-Flagge (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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