Von Windows zum Tankrabatt: Das ändert sich im Oktober

Der Herbst kommt nicht nur mit beträchtlichen Änderungen in der Natur. Auch Haushalte und Verbraucher müssen sich in dieser Jahreszeit auf neue Regeln und beträchtliche Änderungen im Alltag einstellen. Viele Deutsche freuen sich bereits auf den Tankrabatt, der ab dem 1. Oktober an den Tankstellen wirksam sein wird, und hoffen darauf, dass die Öllieferanten nicht zu große Anteile von der versprochenen Spritpreisreduzierung von 14 Cent pro Liter in die eigene Tasche stecken. 

Auch gewisse Berufsgruppen werden am Ende des nächsten Monats etwas reicher sein als im September. Dann treten nämlich die neuen Tarifverträge für Dachdecker und Gerüstbauer in Kraft, die die Löhne und Gehälter zwischen 3,4 und 4,4 Prozent steigen lassen. 

Die Saison der Saisons  

Gleichzeitig ist der 1. Oktober auch der Beginn für unterschiedliche Saisons, darunter die „Heizsaison“, die „Impfsaison“ und die „Heckenschnittsaison“. Wer selbst für seine Heizung verantwortlich ist, wird einige unschöne Gedanken in Richtung USA und Trump schicken, wenn die Rechnung fürs Heizöl oder das Gas durch den Briefkasten flattert. Auch die Nebenkostenabrechnung für Mieter wird voraussichtlich schmerzhaft höher ausfallen, als man vielleicht zu Beginn des Jahres gedacht hat. Ältere Mitbürger und Patienten mit Vorerkrankungen sollten sich ab dem 1. Oktober Gedanken über ihre Impfungen machen. Im Laufe des vergangenen Jahres wurden rund 240.000 Grippeerkrankungen beim Robert-Koch-Institut registriert, ausserdem ist bisher auch nicht gelungen, Corona auszurotten. Im Laufe des vergangenen Jahres wurden rund 240.000 Grippeerkrankungen und etwa 2000 Todesfälle durch Influenza beim Robert-Koch-Institut gemeldet. Außerdem ist es bisher auch nicht gelungen, Corona auszurotten. Für Gärtner in Deutschland beginnt im Oktober die geschäftigste Saison, denn endlich darf man wieder schalten und walten und die Hecken zurückschneiden, vorausgesetzt natürlich, dass die ortsansässigen Vögel ihre Brut verabschiedet und das Zuhause in der Hecke verlassen haben. 

Microsoft beendet Support 

Eigentlich sollte am 14. Oktober Windows 10 offiziell beerdigt werden. Im letzten Augenblick hat sich jedoch Microsoft umgestimmt und die Gnadenfrist auf nächstes Jahr verlängert. Etwa ein Viertel der deutschen Rechner laufen immer noch auf diesem veralteten Betriebssystem und viele Verbraucher scheuen sich davor, einen gut funktionierenden Computer wegzuwerfen, nur weil Microsoft keine Lust mehr hat, das Betriebssystem zu aktualisieren. Mit dem Entschluss können die Rechner ein weiteres Jahr mit Sicherheits-Updates versehen und genutzt werden. Schluss macht Microsoft allerdings mit Office 2021. Das heißt, dass Programme wie Word, Excel, PowerPoint und Outlook nicht mehr von Microsoft aktualisiert werden und sensible Daten demnach nicht mehr vor unbefugtem Zugriff geschützt sind. Die Programme werden allerdings weiterhin funktionieren, allerdings auf eigene Gefahr. 

Winterzeit beginnt 

Die am meisten umstrittene Änderung im Oktober wird wie jedes Jahr die Zeitumstellung auf Winterzeit darstellen. Eigentlich hatte die EU schon vor Jahren beschlossen, dieses lästige Ritual einzustellen. Allerdings sind sich nicht alle Mitgliedsstaaten darüber einig und um zu verhindern, dass der Block plötzlich aus einem Flickenteppich mit unterschiedlichen Zeiten besteht, hat man die augenblickliche Situation belassen. Am letzten Sonntag im Oktober, in der Nacht zum 25. um 3 Uhr morgens, ist es wieder so weit und die Uhren werden um eine Stunde zurückgestellt. Glücklicherweise bedeutet die Umstellung in diesem Zusammenhang eine Stunde mehr Schlaf. 

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Alexander Grünstedt