Türkei: Auswärtiges Amt gibt wichtige Aktualisierung der Reise- und Sicherheitshinweise heraus

Türkei-Urlauber aufgepasst: Das Auswärtige Amt hat seine Reise- und Sicherheitshinweise für die Türkei aktualisiert. Darin enthalten ist eine Aktualisierung der Regionen, die Besucher meiden sollten.

Die Türkei gehört zu den beliebtesten Reisezielen deutscher Urlauber. Allein in den ersten drei Quartalen des Jahres 2025 empfing das Land 5,2 Millionen Besucher aus Deutschland. Im Jahr 2024 reisten rund 6,6 Millionen Deutsche in die Türkei. Man vergisst leicht, dass die Türkei auch Seiten hat, die sich stark von der unbeschwerten Urlaubsstimmung unterscheiden, aber eine aktualisierte Reisewarnung des Auswärtigen Amts sollte uns nun zu denken geben.

Reisende sollten bestimmte Provinzen meiden
Nicht jeder möchte seine gesamte Zeit in einem einzigen Ferienort verbringen: Die atemberaubende Landschaft der Türkei lädt zum Erkunden ein. Von den folgenden Regionen sollten Besucher jedoch zu ihrer eigenen Sicherheit lieber fernbleiben, so das Auswärtige Amt. Dies gilt für bestimmte Regionen im Osten und Südosten der Türkei, wie beispielsweise die an den Irak und Syrien angrenzenden Provinzen Şanlıurfa, Mardin, Sırnak und Hakkâri.

Türkei: Einreise oder Ausreise kann unter Umständen verweigert werden
Das Auswärtige Amt warnt Reisende in der Türkei davor, dass ihnen die Einreise oder Ausreise verweigert werden kann – manchmal scheinbar willkürlich. Oftmals sind Aktivitäten in sozialen Medien der Grund für Schwierigkeiten – selbst wenn die Person zuvor ohne Probleme in die Türkei ein- und ausgereist ist: Wer Inhalte geteilt, kommentiert oder geliked hat, die als Unterstützung für in der Türkei als terroristisch eingestufte Organisationen interpretiert werden könnten, muss mit Ermittlungen rechnen. Die Teilnahme an bestimmten Demonstrationen in Deutschland oder die Unterzeichnung von Petitionen an die Bundesregierung, wie beispielsweise der 2014 „Initiative für ein unabhängiges Kurdistan“, kann ebenfalls zu einer Verhaftung, Einreise- oder Ausreiseverweigerung führen, „auch wenn die entsprechenden Betätigungen teils jahrelang zurückliegen“, so das Auswärtige Amt.

Aus Sicherheitsgründen sollten Besucher sich bewusst sein, dass in der gesamten Türkei eine erhöhte Terrorgefahr besteht. Sie sollten stets größere Menschenansammlungen meiden, auch an öffentlichen Orten und bei Veranstaltungen. Außerdem sollten Sie sich von militärischen und Regierungseinrichtungen fernhalten.

Erdbebengefahr besteht weiterhin
Abschließend werden Besucher daran erinnert, dass in der Türkei weiterhin die Gefahr schwerer Erdbeben besteht: Forscher weisen darauf hin, dass 2025 mit durchschnittlich 146 registrierten Erdbeben pro Tag eines der aktiveren Jahre war. Das stärkste gemessene Beben hatte eine Stärke von 6,2 und ereignete sich am 23. April 2025 vor der Marmarameerküste von Silivri in der Nähe von Istanbul. Im gesamten Land besteht die Gefahr starker Erdbeben. Reisende sollten daher jederzeit Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie Anweisungen der örtlichen Behörden beachten.

Die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes für die Türkei finden Sie hier: https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/tuerkeisicherheit-201962

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Oskar Herbert